Pressverfahren für gesinterte Hartferritmagnete

Jahrzehntelange Erfahrung macht sich bezahlt. Unsere Permanentmagnete zeichnen sich durch ein Höchstmaß an Qualität und Zuverlässigkeit aus. Stetig optimierte Produktionsabläufe und hervorragend ausgebildete Fachkräfte bilden die Basis für anwendungsgerechte Industriemagnete. Beispielsweise gepresste Hartferritmagnete.

01Axialpressen

 

Bei der Herstellung von gesinterten Magneten wird Magnetpulver zu sogenannten Grünlingen verpresst und anschließend gesintert. Bei axial vorzugsgerichteten Magneten muss das Magnetpulver schon im Pressprozess magnetisch ausgerichtet werden. Dies erfolgt über ein im Werkzeug integriertes Spulensystem. Wenn Pressrichtung und magnetisches Richtfeld übereinstimmen, spricht man von Axialpressen.

 

02Querfeld- bzw. Diametralpressen

Wie bei der Herstellung axial vorzugsgerichteter Magnete wird die Anisotropie über ein im Werkzeug integriertes Spulensystem realisiert. Beim Querfeldpressen ist das Richtfeld senkrecht zur Pressrichtung ausgerichtet.

 

03Isostatisch Pressen

Bei der Herstellung von NdFeB und SmCo-Magneten wird neben den Axial- und Querfeldpressverfahren auch das sogenannte isostatische Pressverfahren eingesetzt.

Hierbei wir das Magnetpulver in flexible Formen eingefüllt, magnetisch ausgerichtet und im Ölbad von allen Seiten gleichmäßig verpresst. Durch dieses Verfahren können besonders hochremanente Magnete hergestellt werden, da die magnetisch ausgerichteten Pulverteilchen von allen Seiten gleichmäßig verdichtet werden. Dadurch erfolgt kein mechanisches Entrichten der Pulverteilchen während des Pressprozesses.