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Magnettechnik

Axialpressen

Axialpressen

Das Axialpressen gehört seit Jahrzehnten zu den dominierenden Formgebungsverfahren in der technischen Keramik und Pulvermetallurgie. Es wird besonders wirtschaftlich bei großen Stückzahlen und hoher Bauteilqualität eingesetzt. Ein hoher Automatisierungsgrad des Prozesses ist sehr gut realisierbar und führt zur Produktivitätssteigerung. Das Axialpressen wird in die Bereiche Nasspressen und Trockenpressen unterschieden. Bei Trockenpressen werden hohe Verdichtungsgrade mit hoher Teilfestigkeit im rohen Bauteilzustand (Grünling) erzielt und es können auch Pressmassen ohne bildsame Eigenschaften geformt werden. Die Grünlinge weisen sehr gute Gebrauchseigenschaften auf, wie besonders hohe Maßhaltigkeit, hohe Festigkeit und komplizierte Geometrien. Im Bereich der Magnetfertigung wird beim Pressprozess sehr oft ein Magnetfeld angelegt, um die einzelnen Pulverteilchen axial oder transversal auszurichten und somit eine hohe Anisotropie im Bauteil zu erzielen. Das Trockenpressverfahren bietet sehr hohe Wirtschaftlichkeit und Produktivität bei gleichzeitiger Einhaltung hoher Qualitätsanforderungen bis zu höchsten Stückzahlen mit relativ geringen Ausschussraten an.

Dauermagnete

Dauermagnete

Dauer- oder Permanentmagnete haben gegenüber Elektromagneten den Vorteil, dass ihr Magnetfeld nicht ständig mittels eines Stromflusses neu erzeugt werden muss, sondern sie dieses dauerhaft behalten.

Elektrische Ladung

Elektrische Ladung

Elektrische Ladung ist ein spezieller Fall des allgemeinen physikalischen Ladebegriffes und gilt als eine der Grundlagen der Physik. Zwischen den Ladungen wirken Kräfte, die vielerlei Auswirkungen auf die menschliche Umwelt haben. So gehen fast alle sichtbaren physikalischen Vorgänge in irgendeiner Weise auf die Wirkung von elektrischen Ladungen zurück.

Elektromagnet

Elektromagnet

Bei Elektromagneten wird das magnetische Feld durch eine Spule mit einem Stromdurchfluss erzeugt. Sie stehen als zweite große Gruppe der Magnete den Dauer- oder Permanentmagneten entgegen.

Feldlinien

Feldlinien

Feldlinien veranschaulichen das magnetische Feld in Betrag und Richtung. Ihre Dichte gilt als Maß für die magnetische Flussdichte. Zwischen zwei benachbarten Feldlinien ist der magnetische Fluss konstant.

Ferromagnetismus

Ferromagnetismus

Ferromagnetismus bezeichnet das Phänomen, dass bestimmte ferromagnetische Festkörper (abgeleitet von ferrum = Eisen) auch nach der Trennung von einem externen Magnetfeld zumindest einen Teil ihrer Magnetisierung beibehalten. Dies bedeutet auch, dass diese Materialien bereits von anderen Magneten angezogen werden und versuchen zu einem Magnetfeld zu gelangen.

Haftmagnetsysteme

Haftmagnetsysteme

Haftmagnetsysteme sind für den Anlagen- und Maschinenbau von großer Bedeutung und haben ihren Zweck im Befestigen, Abdecken und bei der Montage von Anwendungen, was an der besonders hohen Haftkraft der verwendeten Systeme liegt.

Hallsensoren

Hallsensoren

Hallsensoren basieren in ihrer Funktionsweise auf dem gleichnamigen Halleffekt. Dabei wird in einem unter Strom gesetzten Leiter, in dem zugleich ein in senkrecht zur Stromrichtung magnetisches Feld wirkt, eine Spannungsdifferenz aufgebaut, die senkrecht zu den elektrischen und magnetischen Feldlinien steht. 

Hartferritmagnete

Hartferritmagnete

Hartferritmagnete bestehen zu großen Teilen aus Eixenoxid sowie den Erdalkalien Barium- und Strontiumcarbonat. Sowohl die Erdalkalimetalle als Basis wie auch das Eisen-Sauerstoff-Gemisch stehen in großen Mengen zur Verfügung und werden beim Tagebau gewonnen. Eisenoxid fällt zudem bei der industriellen Produktion an, wo Eisenchlorid umgewandelt wird. Auch die Erdalkalimetalle werden zu den jeweiligen Carbonaten industriell umgewandelt.

Hysterese

Hysterese

Ein Hystereseverhalten ist typisch für ferromagnetische Materialien. Dies bedeutet, dass die Ausgangsgröße nicht nur von ihrem Ursprung, sondern auch von der zuvor herrschenden Ausgangsgröße abhängig ist.

Isotrope Magnete

Isotrope Magnete

Isotrope Magnete sind Magnete, die in allen Richtungen die gleichen magnetischen Werte haben und daher auch von allen Seiten und Ausrichtungen magnetisiert werden können, da alle Elementarmagnete scheinbar wirr durcheinander liegen.

Kalibrieren

Kalibrieren

Üblicherweise beträgt die Toleranz des magnetischen Flusses etwa ± 10%. Bei technisch anspruchsvollen Anwendungen ist es daher erforderlich, den magnetischen Fluss auf eine engere Toleranz einzustellen.

Koerzitivfeldstärke

Koerzitivfeldstärke

Die magnetische Koerzitivfeldstärke ist die Stärke, die nötig ist, um einen Dauermagneten so zu entmagnetisieren, dass dieser keinen magnetischen Fluss mehr hat. Ein vorher bis zur Sättigung magnetisierter Werkstoff hat nach dem Kontakt mit dieser magnetischen Stärke eine Flussdichte von 0. Ergänzend dazu spricht man noch von der Koerzitivfeldstärke der magnetischen Polarisation, bei der der Magnet zusätzlich seine magnetische Polarisation vollständig verliert.

Remanenz

Remanenz

Die Remanenz ist eine der wichtigsten Kenngrößen für Magnete. Damit wird die magnetische Flussdichte ausgedrückt, die einen Körper dauerhaft durchfließt, nachdem dieser von der ursprünglichen Magnetfeldquelle getrennt wurde.

Werkstoffbezeichnung

Werkstoffbezeichnung

Qualitätsbezeichnung nach DIN IEC 60404-8-1

Beispiel NdFeB 200/220 w:

200 = Mindestwert für max. Energiedichte, hier 200 kJ/m3

220 = 1/10 des Mindestwertes der Koerzitivfeldstärke HCJ, hier 2.200 kA/m

w    = Kürzel für das Herstellverfahren, hier werkzeuggepresst

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