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Magnetfeld

Magnetische Kräfte treten in einem Magnetfeld auf. Dieses überträgt die von Magneten ausgehenden Kräfte und wirkt auf Objekte in seiner Umgebung ein. Ein Magnetfeld entsteht durch die Bewegung von elektrischen Ladungen, was von elektrischen Strömen, der zeitlichen Änderung eines elektrischen Feldes oder aber auch von schon magnetisierten Materialien wie bspw. Permanentmagneten ausgelöst werden kann.

Ein Magnetfeld ist für den Menschen nur über Umwege wahrnehmbar. Es kann durch das Verhalten magnetisierter Objekte in seinem Wirkungsraum erkannt werden. Aber auch Eisenspäne, die man um den Magneten verteilt, machen es sichtbar. Die Späne richten sich parallel zu den magnetischen Feldlinien an und zeigen so das Magnetfeld auf.

Anhand der Feldlinien können auch Stärke, Richtung bzw. Richtungssinn des Feldes bestimmt werden. Je dichter die Feldlinien zusammenliegen, umso stärker ist das Magnetfeld. Die Kraft, die auf einen Körper wirkt, verläuft tangential zur Feldlinie. Magnetische Feldlinien verlaufen immer vom Nord- zum Südpol eines Magneten.

Magnetfelder wirken immer Kräfte auf bewegte Ladungen sowie Magnete und magnetisierbare Körper aus. Ebenso ist es entscheidend für die Ausrichtung der Körper und ihrer Pole. Ungleichnamige Pole ziehen sich an, gleichnamige stoßen sich ab. Diese Grundregel sorgt für Bewegung im Magnetfeld, da sich Magnete immer so ausrichten wollen, dass sich ihre ungleichnamigen Pole anziehen können. 

Ein sehr bekanntes Magnetfeld ist das Magnetfeld der Erde. Zum einen schützt es uns vor den geladenen Teilchen der Sonnenwinde und zum anderen orientieren sich viele Tiere, wie bspw. die Zugvögel, daran.

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