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Isotrope Magnete

Isotrope Magnete haben keine Vorzugsrichtung. Da die Ausrichtung ihrer Einbereichsteile statistisch verteilt ist, können sie in beliebiger Richtung magnetisiert werden. Allerdings werden hierbei jeweils nur diejenigen magnetischen Kristalle magnetisiert, die in Magnetisierungsrichtung ausgerichtet sind.
Beachtenswert ist die mögliche Formanisotropie bei isotropen Ferriten, die in Abhängigkeit von den Pulvereigenschaften und Formgebungsverfahren bis zu 10% betragen kann. Der Hauptgrund dafür liegt in der hexagonalen Plättchenstruktur des Pulvers, die sich beim axialen Pressen in der Verdichtungs-richtung orientieren kann.
Als bildhafter Vergleich kann die Betrachtung eines Würfelspiels und eines Kartenspiels dienen: Werfen wir beide "Systeme" auf einen Tisch, werden die Würfel ihrer Form wegen zufallsabhängig, also stochastisch verteilt werden - ganz im Gegensatz zu den Karten, deren klare Struktur durch Pressen noch verstärkt wird.

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