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Electromagnet (Solenoid)

Bei Elektromagneten wird das magnetische Feld durch eine Spule mit einem Stromdurchfluss erzeugt. Sie stehen als zweite große Gruppe der Magnete den Dauer- oder Permanentmagneten entgegen.

Das Magnetfeld wird von einem stromdurchflossenen Leiter oder genauer gesagt von den darin bewegten Ladungen erzeugt. Eine einzelne Drahtspule reicht dafür schon aus, oft werden jedoch auch mehrere Spulen verwendet. Auch die Anzahl der Windungen der Spule ist für das Magnetfeld von Bedeutung. Je mehr Windungen eine Spule hat, umso größer ist das von ihr erzeugte Magnetfeld, da die Felder der einzelnen Windungen sich zu einem Gesamtfeld summieren.

Da die Erzeugung des magnetischen Feldes von der Stromzufuhr abhängt, liegt der Vorteil bei der Nutzung von Elektromagneten darin begründet, dass im Gegensatz zu Dauermagneten das Magnetfeld regulierbar ist.

Um die Richtung der Magnetfeldlinien zu bestimmen, kann man die sogenannte Rechte-Hand-Regel nutzen. Der Trick dabei ist, dass sich der Anwender denkt, er umfasst den Leiter so, dass der Daumen in Richtung von Plus- zu Minuspol zeigt, der ausgestreckte Zeigefinger (90° zum Daumen) zeigt dann in Richtung der Lorentz-Kraft und der dazu 90° ausgestreckte Mittelfinger zeigt in Richtung des Magnetfelds.

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