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Aufmagnetisierungsfeldstärken

Zum vollständigen Aufmagnetisieren (Sättigungsmagnetisierung) benötigt man, abhängig vom Magnetwerkstoff, unterschiedlich hohe Feldstärken. Die für die einzelnen Werkstoffgruppen notwendigen Feldstärken können Sie den folgenden Diagrammen entnehmen.
Deren Kurven sind für die jeweilige Materialgruppe repräsentativ, basieren auf experimentellen Werten und beschreiben die Feldstärke für die erste Aufmagnetisierung (Neukurve). Zum Ummagnetisieren oder erneuten Aufmagnetisieren von in Wechselfeldern entmagnetisierten Teilen sind beträchtlich höhere Feldstärken notwendig

Hartferritmagnete

Kunststoffgebundene Magnete

Als Faustregel für die notwendige Aufmagnetisierungsfeldstärke bei Hartferritmagneten kann man die dreifache Koerzitivfeldstärke HCJ zugrunde legen.  

Kunststoffgebundene Hartferritmagnete und kunststoffgebundene SmCo-Magnete haben dieselbe Aufmagnetisierungsfeldstärke wie die entsprechend gesinterten Werkstoffe. Bei kunststoffgebundenen NdFeB-Magneten liegen die Aufmagnetisierungsfeldstärken geringfügig höher als bei gesinterten NdFeB-Magneten.

SmCo-Magnete

NdFeB-Magnete

SmCo-Magnete benötigen die höchsten Aufmagnetisierungsfeldstärken.
Mehrpoliges Magnetisieren ist bei diesen Magneten äußerst schwierig.

Die Aufmagnetisierungsfeldstärke von NdFeB-Magneten ist abhängig von der Koerzitivfeldstärke. Hochkoerzitive NdFeB-Magnete lassen sich leichter als niedrigkoerzitive (hochremanente) NdFeB-Magnete magnetisieren.

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